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Este vídeo de una pareja de humoristas australianos (Clarke and Dawe) tiene ya unos meses, pero no por eso deja de estar de moda. This video by a pair of australian comedians (Clarke and Dawe) has already a couple of months, but it’s still actual…

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Am 23. Februar dieses Jahres feierte Spanien das 30. Jubiläum vom Sieg über den Putschversuch. Die Hauptakteure in diesem Putschversuch waren die Institutionen Militär, Parlament sowie das Königliche Haus. Für die Spanier waren es Stunden der Angst. Niemand wusste, wie sich alles abspielen würde. Die Verhandlungen liefen im Hintergrund, im Palast und im Parlament. Aber die Bevölkerung war verzweifelt und ratlos. Zum Glück konnte man sich letztendlich in die Transición – den demokratischen Ausgang aus Francos Diktatur – retten.

Fast drei Monate später, vor fünf Tagen, am 15. Mai haben 120.000 Leute in Spanien gegen die enttäuschende politische Lage und die hoffnungslose wirtschaftliche Situation demonstriert. Daraus haben sich Protestcamps entwickelt, die mittlerweile an den wichtigsten Plätzen Spaniens von der empörten Bevölkerung aufgebaut worden sind. Auf diese friedliche und selbstbewusste Form besteht man auf Äußerung des Rechts auf  politische und kritische Reflexion. Man fordert eine ethische Revolution der Gesellschaft.

Man spricht schon – mit Recht – von einer zweiten Transición. Denn sowohl die Überwindung des Putschversuches als auch diese Bewegungen haben einen gemeinsamen Punkt: die Demokratie zu retten. Damals kam die Gefahr vom Militär. Jetzt vom Mangel an Ethik in Politik und Wirtschaft.

Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied zwischen beiden Ereignissen. Damals waren es die Institutionen – Militär, Parlament und König – die den Ablauf der Ereignisse mitbestimmt haben. Jetzt ist es das Volk, das die öffentlichen Plätze erobert hat. Damals ging es um einen gewaltsamen Putschversuch. Heute ist es ein friedlicher Protest. Damals haben die Putschisten kein Vertrauen in ein demokratisches System gehabt. Jetzt wollen wir kundgeben, dass wir weiter an die Demokratie glauben wollen, und dass das politische System weiterhin glaubwürdig ist. Damals hatte man Angst. Heute haben wir den Mut zu äußern, dass wir jetzt unsere Zukunft haben wollen. Wir sind keine Ware, wir sind nicht Konsumenten, wir sind nicht Ideologieträger. Wir sind Menschen, die menschlich und friedlich weiterleben wollen.

Die Abwehr des Putschversuches 1981 hat einen Raum geschaffen, in dem heute unsere Proteste friedlich stattfinden können. Ich möchte, dass dieser friedliche politische Diskurs unserer Probleme und die Meinungsbildung des Volkes außerhalb der Parteien stattfinden kann. Ich will demokratisch leben und dafür fordern wir Arbeit, Wohnung, Bildung und Vertrauen in die Denkfähigkeit und die Vernunft des Volkes: Man will wie ein politisch Mündiger behandelt werden. Man will nicht vom Geld oder von Ideen, die in Ideologien kapitalisiert worden sind, regiert werden. Man will die Möglichkeit haben, unser Leben und unsere Zukunft selbst zu bestimmen. Man will keine überflüssigen Institutionen, die nur Geld kosten aber uns das Leben nicht vereinfachen. Man will Verantwortung: Für unsere Politiker und unsere Beamten, aber auch für uns selbst. Man will meine Zukunft jetzt.

Und eins ist klar: Dies sollte kein Wandel nur in Spanien sein, sondern in der Welt. Das ist es woran man glaubt: es ist der Beginn einer Globalisierung der Empörung, die mehr Liebe und Respekt für Mitmenschen und Umwelt fordert.

Es curioso: hasta hace sólo unas semanas se hablaba mucho de la (falta de) confianza de los mercados. Los mercados eran agentes, personificaciones, pantallas, fantasmas, espectros. Pero ejercían (y ejercen) su influencia sobre cosas muy reales, muy cotidianas como el trabajo de la gente.

El mercado aún sigue siendo en muchos sitios un acontecimiento de plaza. Una estructura frágil, un lugar de encuentro, de intercambio, al que se iba a buscar objetos, alimentos… Entre personas.

Pero nos lo han repetido tantas veces que nos parece que el mercado es la bolsa, el “parqué”. Y vemos conexiones en directo con el parqué de Madrid (la Bolsa de Madrid), por ejemplo, prácticamente vacíos: sólo cifras y gráficas pueblan ese espacio prácticamente sin gente, sin más personas que la que retransmite el estado de la bolsa.

Mercado en muchos idiomas es sinónimo de plaza. Hoy ha vuelto la gente con decisión al mercado, a la plaza. Hoy la gente siente el valor de salir a la calle, de hablar de temas por los que tantas veces hasta ahora sólo se suspiraba. Esto se propaga como una mancha de aceite porque hay confianza en nosotros y entre nosotros.  Hoy hay confianza “en” el mercado. No “del” mercado. Sutil, pero sustancial diferencia: la confianza es un lugar de encuentro.

Take the market! Take the square!

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http://leweb2zero.tv/video/mattlouf_294d7e1c14ab8d9